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Schienenbau

Nachdem nun nach Wochen endlich alle Module im Schweiße unseres Angesichts zusammengebaut waren, ging es daran, diese Module mit Schienen zu bestücken.

Auch hier waren jede Menge Vorarbeiten zu erledigen: es mussten Schablonen für "gerade", "gebogen" und "Übergang" angefertigt werden.

160 Anschlussschienen waren zu löten (die handelsüblichen Anschlussschienen haben einen derart dünnen Kabelquerschnitt, dass wir, um dem Phänomen Spannungsabfall zu begegnen, uns entschlossen, gleich neue zu löten!)

hier ruhen wohlverpackt 200 Meter (1000 Stück) Schienen

die ersten Anschlussschienen sind fertig gestellt

und hier offenbart sich uns ein kleiner, aber feiner Unterschied:
der eine Schienenstapel wurde von gewöhnlichen Hilfsarbeitern,

der andere Stapel jedoch von ausgebildeten Elektrikern
zusammen gestellt!

Wie aber fertigt man eine Schablone für einen
Kurvenradius von 15 Metern an?

Eigentlich wollen wir das nicht ganz genau
verraten, aber wie man auf dem Bild sieht,
es funktioniert -

und bei (ersten) Probefahrten (Probe - rollen)
konnten wir das auch gut ausprobieren!

Sehr schön zu sehen: wie viele Hände beim
gemeinsamen Zusammenbau nötig waren:
zuerst beim Vorbereiten der Schienen,

später beim Befestigen derselben

hier ist sehr gut ein Teil der Schablone zu sehen, auf die
wegen der Genauigkeit nicht verzichtet werden konnte,

und zum guten Schluss mussten bei jedem der 80 Module
die Überstände abgelängt und geschliffen werden.

Herrn Oberlehrers weiser Finger
voll Schrecken auf die Mannschaft weist:
"Passts mir gut auf, sonst pack mas nimma,
und wehe, wenn EIN Kabel reißt!"

Nach einer hochgeschwinden Probefahrt (mit Handantrieb),
die zu unserer Zufriedenheit verlief,

wurden alle Module wieder fein gestapelt,
wobei sogar die Hausbibliothek
als Lagerplatz herhalten musste!